M-era.net (Quelle: PtJ)

Das ERA-NET on research on materials science and engineering including international cooperation - M-ERA.NET - mit 41 Partnern aus 28 verschiedenen Ländern, startete Anfang 2012 als Projekt im siebten EU-Forschungsrahmenprogramm (FP7). Es wird nun von 2016 bis 2021 als Horizont 2020 Projekt fortgeführt. Inhaltlich wird eine breite Themenvielfalt von grundlagenorientierten Materialwissenschaften über Forschung und Entwicklung innovativer Werkstoffkonzepte bis zu den Herstellungsprozessen abgedeckt.

Deutsche Projektpartner sind das Bundesministerium für Bildung und Foschung (BMBF) und der Projektträger Jülich mit dem nationalen Förderprogramm "Vom Material zur Innovation", sowie der Projektträger Karlsruhe mit dem nationalen Programm "Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen".

Geplant sind u. a. jährliche transnationale Ausschreibungen. Je nach Themenschwerpunkt ist auf diese Weise eine Teilnahme von Forschungseinrichtungen und Industrieunternehmen aus Deutschland und den anderen beteiligten Staaten in verschiedenen Zusammensetzungen möglich. Zudem soll die Internationalisierung der Forschungskooperation innerhalb des ERA-NETs vorangetrieben werden. So werden in einem eigenen Arbeitspaket werkstoffrelevante Förderaktivitäten in Drittstaaten identifiziert mit dem Ziel, diese in zukünftige Aktivitäten einzubinden.

M-ERA.NET Call 2017

Der M-ERA.NET Call 2017 wurde am 14. März 2017 geöffnet. Insgesamt werden ca. 25 Mio. Euro Fördermittel von 30 Förderagenturen aus 25 verschiedenen Ländern zur Verfügung gestellt.

Ziel der Ausschreibung ist es, ambitionierte transnationale Forschungs- und Entwicklungs-Projekte zu förden, die den Bereich Materialforschung und -innovation adressieren. Der Bereich "materials for low carbon energy technologies" kann als Querschnittthema in den unten stehenden Themenbereichen adressiert werden:

  • Integrated computational materials engineering (ICME)
  • Innovative surfaces, coatings and interfaces
  • High performance composites
  • Multifunctional materials
  • New strategies for advanced material-based technologies in health applications
  • Materials for additive manufacturing

Die Deadline für die Einreichung der Pre-Proposal ist der 13. Juni 2017.

Es werden transnationale Verbundprojekte gefördert, an denen mindestens drei Verbundpartner aus mindestens zwei verschiedenen Ländern teilnehmen müssen. Mindestens ein Partner muss aus einem im M-ERA.NET Call 2017 beteiligten Land oder Region kommen. Eine genaue Auflistung finden Sie unter der ERA.NET-Call 2017 Seite. Die Zuwendungen werden länderspezifisch gewährt, d. h. jedes Land finanziert die an den Projekten beteiligten Unternehmen, Hochschulen oder Forschungseinrichtungen mit Sitz im jeweils eigenen Land.

Alle erforderlichen Call-Unterlagen und Informationen zu den teilnehmenden Förderorganisationen sind auf der M-ERA.NET Webseite zu finden. Jeder Partner sollte vor der Antragstellung unbedingt seine nationale Förderagentur kontaktieren und sich sorgfältig über die nationalen Teilnahmebedingungen informieren!

Die Möglichkeit zur Partnersuche wird über das NMPTeAm4 angeboten.

Deutsche Beteiligung an der M-ERA.NET Ausschreibung

Das BMBF (Referat 511) und der Projektträger Jülich mit dem nationalen Förderprogramm „Vom Material zur Innovation“, haben eine Themenauswahl und eine Themenfokussierung  im Bereich der Materialforschung vorgenommen. Die Bekanntmachungen richten sich an innovative transnationale Forschungsprojekte, die sich mit der Thematik "Smart Textiles" oder der Thematik "Materialien für die Additive Fertigung" befassen.

Projektvorschläge mit deutscher Beteiligung müssen zudem einen der nachfolgenden Bereiche des M-Era.Net-Calls 2017 adressieren:

  • Innovative surfaces, coatings and interfaces
  • High performance composites
  • Multifunctional materials
  • Materials for additive manufacturing

Stichtag für die Einreichung der obligatorischen nationalen Dokumente (in deutscher Sprache) ist der 13. Juni 2017.

Bitte nehmen Sie vor der Antragstellung unbedingt Kontakt mit den Ansprechpartnern beim Projektträger auf (siehe Infokasten).